JAHRESBERICHTE

Wir haben etwas bewegt!

JAHRESBERICHTE

WIR HABEN ETWAS BEWEGT!

JAHRESBERICHTE
WIR HABEN ETWAS BEWEGT!

Wer, wie, was -

all das können Sie in unseren jährlichen Jahresberichten nachlesen.


JAHRESBERICHT   2025


VORWORT

 

Liebe Leserinnen und Leser,


mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge präsentieren wir Ihnen den Jahresbericht 2025 der Naturlandstiftung Baden. Hinter uns liegt ein ereignisreiches Jahr, das von wichtigen Projekten, erfolgreichen Kooperationen und dem großen Engagement vieler PartnerInnen geprägt war. Das Jahr hat wieder gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Fachleuten, Ehrenamtlichen und Interessierten für den Schutz unserer Natur ist. Auch auf unseren Flächen konnten wir viel erreichen: Mit dem Erwerb weiterer artenreichen Wiesen stärken wir den Schutz seltener Arten und Lebensräume.


Ein bedeutender Meilenstein war zudem die Genehmigung und der Verkauf von Ökopunkten, der den finanziellen Rahmen für unsere künftige Arbeit im Naturschutz wesentlich stärkt. Diese Erfolge verdanken wir nicht nur dem Einsatz unseres Teams und der Unterstützung durch unsere PartnerInnen, sondern auch dem Engagement vieler Menschen im Ortenaukreis, die sich für die Natur starkmachen.
Wir laden Sie herzlich ein, in diesem Bericht mehr über unsere Arbeit im Jahr 2025 zu erfahren und gemeinsam mit uns den Blick nach vorn zu richten – für den Schutz und die Vielfalt der Badener Natur.


Ihr Marco Lasch
Vorstand

JAHRESBERICHT 2025

   

VORWORT

 

Liebe Leserinnen und Leser,


mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge präsentieren wir Ihnen den Jahresbericht 2025 der Naturlandstiftung Baden. Hinter uns liegt ein ereignisreiches Jahr, das von wichtigen Projekten, erfolgreichen Kooperationen und dem großen Engagement vieler PartnerInnen geprägt war. Das Jahr hat wieder gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Fachleuten, Ehrenamtlichen und Interessierten für den Schutz unserer Natur ist. Auch auf unseren Flächen konnten wir viel erreichen: Mit dem Erwerb weiterer artenreichen Wiesen stärken wir den Schutz seltener Arten und Lebensräume.


Ein bedeutender Meilenstein war zudem die Genehmigung und der Verkauf von Ökopunkten, der den finanziellen Rahmen für unsere künftige Arbeit im Naturschutz wesentlich stärkt. Diese Erfolge verdanken wir nicht nur dem Einsatz unseres Teams und der Unterstützung durch unsere PartnerInnen, sondern auch dem Engagement vieler Menschen im Ortenaukreis, die sich für die Natur starkmachen.
Wir laden Sie herzlich ein, in diesem Bericht mehr über unsere Arbeit im Jahr 2025 zu erfahren und gemeinsam mit uns den Blick nach vorn zu richten – für den Schutz und die Vielfalt der Badener Natur.


Ihr Marco Lasch
Vorstand

NATURBILDUNG

Naturlandstiftung Baden zukünftig ohne eigene NaturpädagogInnen


Mit großer Traurigkeit erfüllt uns die Tatsache, dass wir uns von unserer letzten angestellten Naturpädagogin trennen mussten. Nach über 12 Jahren erfolgreicher und erfüllter Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, war uns der finanzielle Kraftakt mit eigenen Angestellten nicht mehr möglich.
Es gab Zeiten, in denen wir drei Voll- und mehrere Teilzeit-mitarbeitende beschäftigten und sowohl die Nachfrage als auch die finanzielle Bereitschaft, dies zu bezahlen, groß waren.
Zukünftig wollen wir uns stärker auf die Ausbildung und Unterstützung selbstständiger Naturpädagog:innen kümmern. Hierfür möchten wir weiterhin unseren Trägerverein und unser eigenes Ausbildungs- und Aufenthaltsgelände weiter zur Verfügung stellen und ausbauen.



NATURSCHUTZ & NACHHALTIGE NATURNUTZUNG


1. Rehkitzrettung


Im Frühsommer 2025 konnten unsere Drohnenteams ganze 160 Hektar Wiesen vor der Mahd nach Rehkitzen absuchen! Dabei wurden nicht nur etliche Rehkitze vor dem Mähtod gerettet, sondern auch junge Feldhasen und Bodenbrütergelege markiert und gesichert. Der Arbeitsaufwand ist mit ca. 140 Helferstunden enorm gewesen. Dafür konnten aber auch 32 Kitze vor dem sicheren Mähtod gerettet werden.
Daher möchten wir ein großes Dankeschön aussprechen an alle unsere HelferInnen und diejenigen, die uns mit Spenden unterstützt haben! Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.


2. Artenreiche Mähwiese und Blühfläche eingesät


Auch im Frühjahr 2025 haben wir wieder Flächen eingesät. Auf 40 Ar ehemaliger Ackerfläche haben wir Wiesendrusch aus der Region eingesät. Aus diesen heimischen Gräser- und Kräutersamen entwickelt sich bei richtiger Pflege nach einigen Jahren eine artenreiche Mähwiese.


Weiterhin haben wir eine bereits bestehende Blühfläche von knapp einem halben Hektar neu eingesät. Blühflächen müssen in der Regel alle 4-5 Jahre neu eingesät werden, weil sich nicht alle Pflanzenarten dauerhaft halten. Im Gegensatz zu den artenreichen Mähwiesen werden die Blühflächen nicht regelmäßig gemäht und beinhalten auch nicht gebietsheimische Pflanzen, solange diese einen Nutzen für bestäubende Insekten haben.


3. Weidengebüsche geschnitten


Im Januar haben wir kleine Weidengebüsche auf einem 30 m langen Abschnitt eines Grabens auf den Stock gesetzt. So kriegen die Amphibien im Graben und das Schilf und die Binsen wieder mehr Licht. Der Effekt wird jedoch nur von kurzer Dauer sein. In wenigen Jahren wird sich wieder eine dichte Hecke entwickelt haben.


4. Obsternte


Im Herbst haben wir wieder zwei Obsternten auf unserer großen Streuobstwiese in Kork durchgeführt. Insgesamt gut 15 TeilnehmerInnen konnten sich über reichlich Äpfel, Birnen, Quitten, Nüsse und Esskastanien freuen.


5. Freischneider mit Häckselmesser angeschafft


Ein echter “Gamechanger” im Kampf gegen Brombeeren: Im Sommer haben wir uns einen neuen starken Freischneider zugelegt und mit einem sog. Häckselmesser bestückt. Im Vergleich zu einem normalen Messer schneidet es nicht nur, sondern, wie der Name schon sagt, häckselt es das Material auch gleichzeitig klein. So lässt sich die Fläche im Anschluss wieder normal Mähen.


 

Herausgeber: Naturlandstiftung Baden

Verantwortlich: Marco Lasch

Autoren: Marco Lasch, Michael Faller

Fotos: Naturlandstiftung Baden

 

Naturlandstiftung Baden 

Frankenweg 42 • 77767 Appenweier

Tel. 07851 8729815

info@naturlandstiftung.org • www.naturlandstiftung.org

 

Unser Spendenkonto: Volksbank in der Ortenau

IBAN: DE10 6649 0000 0009 1531 01

Bild 1/ Rehkitzrettung

Kitze wie dieses verdanken unserem Team ihr Leben!

Die Blühfläche ist im Winter zwar keine Augenweide, bietet aber Insekten eine wichtige Überwinterungsstätte.

Oben: Mit diesem Häckselmesser und der richtigen Technik lassen sich innerhalb kurzer Zeit selbst hohe Brombeerhecken klein häckseln.
Links: Der junge Apfelbaum freut sich, von den hohen Brombeeren befreit worden zu sein.

NATURBILDUNG

Naturlandstiftung Baden zukünftig ohne eigene NaturpädagogInnen


Mit großer Traurigkeit erfüllt uns die Tatsache, dass wir uns von unserer letzten angestellten Naturpädagogin trennen mussten. Nach über 12 Jahren erfolgreicher und erfüllter Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, war uns der finanzielle Kraftakt mit eigenen Angestellten nicht mehr möglich.
Es gab Zeiten, in denen wir drei Voll- und mehrere Teilzeit-mitarbeitende beschäftigten und sowohl die Nachfrage als auch die finanzielle Bereitschaft, dies zu bezahlen, groß waren.
Zukünftig wollen wir uns stärker auf die Ausbildung und Unterstützung selbstständiger Naturpädagog:innen kümmern. Hierfür möchten wir weiterhin unseren Trägerverein und unser eigenes Ausbildungs- und Aufenthaltsgelände weiter zur Verfügung stellen und ausbauen.



NATURSCHUTZ & NACHHALTIGE NATURNUTZUNG


1. Rehkitzrettung


Im Frühsommer 2025 konnten unsere Drohnenteams ganze 160 Hektar Wiesen vor der Mahd nach Rehkitzen absuchen! Dabei wurden nicht nur etliche Rehkitze vor dem Mähtod gerettet, sondern auch junge Feldhasen und Bodenbrütergelege markiert und gesichert. Der Arbeitsaufwand ist mit ca. 140 Helferstunden enorm gewesen. Dafür konnten aber auch 32 Kitze vor dem sicheren Mähtod gerettet werden.
Daher möchten wir ein großes Dankeschön aussprechen an alle unsere HelferInnen und diejenigen, die uns mit Spenden unterstützt haben! Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.


2. Artenreiche Mähwiese und Blühfläche eingesät


Auch im Frühjahr 2025 haben wir wieder Flächen eingesät. Auf 40 Ar ehemaliger Ackerfläche haben wir Wiesendrusch aus der Region eingesät. Aus diesen heimischen Gräser- und Kräutersamen entwickelt sich bei richtiger Pflege nach einigen Jahren eine artenreiche Mähwiese.


Weiterhin haben wir eine bereits bestehende Blühfläche von knapp einem halben Hektar neu eingesät. Blühflächen müssen in der Regel alle 4-5 Jahre neu eingesät werden, weil sich nicht alle Pflanzenarten dauerhaft halten. Im Gegensatz zu den artenreichen Mähwiesen werden die Blühflächen nicht regelmäßig gemäht und beinhalten auch nicht gebietsheimische Pflanzen, solange diese einen Nutzen für bestäubende Insekten haben.


3. Weidengebüsche geschnitten


Im Januar haben wir kleine Weidengebüsche auf einem 30 m langen Abschnitt eines Grabens auf den Stock gesetzt. So kriegen die Amphibien im Graben und das Schilf und die Binsen wieder mehr Licht. Der Effekt wird jedoch nur von kurzer Dauer sein. In wenigen Jahren wird sich wieder eine dichte Hecke entwickelt haben.


4. Obsternte


Im Herbst haben wir wieder zwei Obsternten auf unserer großen Streuobstwiese in Kork durchgeführt. Insgesamt gut 15 TeilnehmerInnen konnten sich über reichlich Äpfel, Birnen, Quitten, Nüsse und Esskastanien freuen.


5. Freischneider mit Häckselmesser angeschafft


Ein echter “Gamechanger” im Kampf gegen Brombeeren: Im Sommer haben wir uns einen neuen starken Freischneider zugelegt und mit einem sog. Häckselmesser bestückt. Im Vergleich zu einem normalen Messer schneidet es nicht nur, sondern, wie der Name schon sagt, häckselt es das Material auch gleichzeitig klein. So lässt sich die Fläche im Anschluss wieder normal Mähen.


   

Herausgeber: Naturlandstiftung Baden

Verantwortlich: Marco Lasch

Autoren: Marco Lasch, Michael Faller

Fotos: Naturlandstiftung Baden

 

Naturlandstiftung Baden 

Frankenweg 42  • 77767 Appenweier

Tel. 07851 8729815

info@naturlandstiftung.org • www.naturlandstiftung.org

 

Unser Spendenkonto: Volksbank in der Ortenau

IBAN: DE10 6649 0000 0009 1531 01