Seit Jahren schon stirbt weltweit ein Großteil der Honigbienenpopulationen. Ihr Honig, den wir alle so lieben und schätzen, droht zum Luxusprodukt zu werden, das man sich bald nicht mehr leisten kann. Aber worin liegt die Ursache für das Bienensterben? Der Hauptgrund ist wohl, einmal mehr, der Mensch und sein Umgang mit der Natur. Mehrere Faktoren wirken zusammen: Krankheitserreger, industrielle Landwirtschaft mit ihren Pestizideinsätzen und Monokulturen, das Wegbrechen von Lebensräumen, Luftverschmutzung und Klimawandel - alles dürfte eine Rolle spielen beim Verschwinden immer größerer Bienenpopulationen.
Dabei spielt dieses kleine, unscheinbare Insekt eine zentrale Rolle beim Erhalt unserer Kulturlandschaft und der Produktion von Lebensmitteln. Honigbienen und andere Blütenbestäuber tragen wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Sie sorgen für die Verbreitung hunderttausender Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Ein Großteil der Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bienen als primäre Bestäuber angewiesen, die auf ihrer Nahrungssuche Pollen von Blüte zu Blüte tragen.
Deshalb ist es so wichtig, etwas gegen das Bienensterben zu unternehmen. Doch wie kann bei so vielfältigen, teils noch ungeklärten Ursachen ein Lösungsansatz aussehen? Die Naturlandstiftung Baden glaubt an einen scheinbar simplen Ausweg: wir müssen unsere Landschaften wieder bienenfreundlicher machen und die Landwirtschaft deutlich nachhaltiger gestalten. Auch als Einzelner kann man jeden Tag aufs Neue entscheiden, mit seinen Lebens- und Konsumgewohnheiten ein bienenfreundlicheres Klima zu schaffen.
Die Naturlandstiftung Baden stellt Imkern Flächen zur Verfügung.
HONIGBIENEN HELFEN
Im Frühling hat der Imker Andreas Peschke für den Honig der Naturlandstiftung Baden mehrere Bienenstöcke auf zwei Wildwiesen aufgestellt, die die Stiftung auf ehemaligen Ackerflächen angelegt hat. Eigentlich ideale Bedingungen, müsste man meinen. Doch von einer kleinen Blumenwiese werden die Bienen nicht satt. „Ich habe schon erwartet, dass der Ertrag geringer sein wird, als bei meinen Stadtbienen“, sagt Andreas Peschke. „Aber dass pro Volk ein Drittel weniger Honig herauskommt, hat mich schon erstaunt.“ Abgesehen von dem, was auf den Wildwiesen blühe, gebe es in der Umgebung außer ein paar Robinien und vereinzelten Rapsfeldern nicht viel, woran sich Bienen laben könnten: „Der Aufwand für die Suche nach weiteren Nahrungsquellen ist für die Biene auf dem Land mittlerweile viel höher als in der Stadt“, so Peschke.
STIFTUNGSHONIG
Was hat Herrn Peschke zur Zusammenarbeit bewegt? „Wir Imker müssen uns neue Verbündete suchen. Die Naturlandstiftung Baden unterstützt unsere Interessen in idealer Weise. Nur wenn es uns gelingt, eine breite Vielfalt an Strukturen wie Wiesen, Hecken, Obstgärten und Wäldern zu erhalten, können wir die flächendeckende Bestäubung durch unsere Bienen garantieren.“
Specht hilft Biene: Die Naturlandstiftung Baden und der Kehler Imker Andreas Peschke haben sich entschlossen, gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Durch ihre Kooperation wollen sie dem Bienensterben entgegentreten.
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Die Naturlandstiftung Baden ist als gemeinnützige Organisation teilw. von der Körperschaftssteuer gem. §5 I 9 KStG unter der Steuernr. 14048/51360 befreit.
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