Eine unaufhaltsame ökologische Entwicklung zeigt uns Menschen wieder einmal die Zerbrechlichkeit der Artenvielfalt im Ökosystem Wald. Doch stirbt hier der Wald wie oftmals behauptet wird? Nein, bestimmt nicht! Die Natur wehrt sich mit einer Krankheit und dies sollte von uns Menschen akzeptiert werden. Wo die Baumart Esche stirbt entwickelt sich von ganz alleine neues Leben.
Eine unaufhaltsame ökologische Entwicklung zeigt uns Menschen wieder einmal die Zerbrechlichkeit der Artenvielfalt im Ökosystem Wald. Doch stirbt hier der Wald wie oftmals behauptet wird? Nein, bestimmt nicht! Die Natur wehrt sich mit einer Krankheit und dies sollte von uns Menschen akzeptiert werden. Wo die Baumart Esche stirbt entwickelt sich von ganz alleine neues Leben.
Bei der Suche nach dem Erreger des Eschentriebsterbens wurde 2006 in Polen der Pilz Chalara fraxinea als Nebenfruchtform eines unbekannten Pilzes entdeckt. Seit 2008 hielt man ihn fälschlicherweise für die Nebenfruchtform des Weißen Stengelbecherchens. Dieser Schlauchpilz ist seit 1851 bekannt, aber nie als schädigender Parasit in Erscheinung getreten.
Über die Verbreitungsstrategie des Pilzes ist bisher nichts bekannt. Der Pilz befällt junge wie alte Bäume. Es gibt Vermutungen, dass sich der Pilz aufgrund der gestiegenen Durchschnittstemperaturen in Mitteleuropa durchsetzen konnte. Seine Verbreitung begann wahrscheinlich im Baltikum. Nachgewiesen ist er inzwischen in Skandinavien, Großbritannien, Polen, Tschechien, Slowenien und vermehrt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Symptome des Befalls sind schüttere Kronen sowie vertrocknende Blätter und Zweige. Da der Pilz die Leitungsbahnen befällt, stirbt der Baum von oben her ab. An der Rinde bilden sich gelblich- oder rötlich-braune Nekrosen.
Das Eschentriebsterben durch den Befall mit dem Pilz ist vom Typus zunächst eine Erkrankung der Blätter und grünen Triebe, später auch der verholzten Teile, wobei von den inneren Geweben nicht primär die Gefäße, sondern v. a. das Parenchym der Holzstrahlen und das Mark besiedelt werden. Die Erkrankung wird auch als „Eschensterben“ oder „Eschenwelke“ bezeichnet. Die meist beschlossenen forstlichen Maßnehmen der Totalabholzung soll eine sinnvolle Gegenmaßnahmen darstellen.
Bei der Suche nach dem Erreger des Eschentriebsterbens wurde 2006 in Polen der Pilz Chalara fraxinea als Nebenfruchtform eines unbekannten Pilzes entdeckt. Seit 2008 hielt man ihn fälschlicherweise für die Nebenfruchtform des Weißen Stengelbecherchens. Dieser Schlauchpilz ist seit 1851 bekannt, aber nie als schädigender Parasit in Erscheinung getreten.
Über die Verbreitungsstrategie des Pilzes ist bisher nichts bekannt. Der Pilz befällt junge wie alte Bäume. Es gibt Vermutungen, dass sich der Pilz aufgrund der gestiegenen Durchschnittstemperaturen in Mitteleuropa durchsetzen konnte. Seine Verbreitung begann wahrscheinlich im Baltikum. Nachgewiesen ist er inzwischen in Skandinavien, Großbritannien, Polen, Tschechien, Slowenien und vermehrt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Symptome des Befalls sind schüttere Kronen sowie vertrocknende Blätter und Zweige. Da der Pilz die Leitungsbahnen befällt, stirbt der Baum von oben her ab. An der Rinde bilden sich gelblich- oder rötlich-braune Nekrosen.
Das Eschentriebsterben durch den Befall mit dem Pilz ist vom Typus zunächst eine Erkrankung der Blätter und grünen Triebe, später auch der verholzten Teile, wobei von den inneren Geweben nicht primär die Gefäße, sondern v. a. das Parenchym der Holzstrahlen und das Mark besiedelt werden. Die Erkrankung wird auch als „Eschensterben“ oder „Eschenwelke“ bezeichnet. Die meist beschlossenen forstlichen Maßnehmen der Totalabholzung soll eine sinnvolle Gegenmaßnahmen darstellen.
Situationsbeschreibung der Wälder entlang des Rheines im Ortenaukreis
Unserer Meinung nach wird die Esche wahrscheinlich das gleiche Schicksal ereilen wie z.B. die Ulme. Es dürfte eine große Herausforderung sein, die zukünftigen Hiebsätze im Wirtschaftswald von Holz im Wald dem aktuellen Eschentriebsterben anzupassen. Wie soll der Wald seine vielfältigen Aufgaben somit auch in Zukunft noch erfüllen können? Im kommenden Jahrzehnt wird meist nicht mit Gewinn aus dem Wald zu rechnen sein. Im Gegenteil. Seit dem Sturm Lothar im Jahr 1999 haben sich die „positiven Betriebsergebnisse“ verabschiedet. Die Forderung nach Mischbeständen rückt immer mehr in den Vordergrund. Wer viele Baumarten im Wald pflegt, kann eben auch eine breite Kundschaft bedienen. Eine bunte Palette bewahrt Waldeigentümer auch vor Totalausfällen bei besonderen Schadereignissen. Neben der Esche gehört auch die Eiche zu den wichtigsten Baumarten in den Kehler Wäldern.
Sie ist am besten an das Klima angepasst und kann mit ihrer Pfahlwurzel auch trockene Zeiten übersteht. Doch die verbissgefährdete und konkurrenzschwache Eiche macht es den Förstern im Wirtschaftswald nicht leicht. Wer Eiche will, muss sich viel Arbeit machen. Denn von Natur aus wären die Wälder von der Buche konkurrenzstarken und schattentoleranten dominiert. Da die Hiebssätze aufgrund dem Grundsatz der Nachhaltigkeit gesenkt werden müssen, stehen der Gemeinderäte und die Ortschaften entlang des Rheines vor gewichtigen Entscheidungen.
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